Gina Henny Mit Pferden tanzen
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Der Spanische Schritt - lustige Zirkusvorstellung oder sinnvolle Lektion?

26/4/2022

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Claudia und Zaheeda üben den Spanischen Schritt.
Bei vielen Dressurlektionen scheint heute nicht mehr klar zu sein, wie sie ursprünglich ausgesehen haben und wofür sie eigentlich gedacht sind. Zwei populäre Beispiele hierfür sind der Spanische Schritt und die Eintempiwechsel.
In höheren Dressurprüfungen sind Galoppwechsel in Einerserie im Programm, der spanische Schritt jedoch nicht. Die Serienwechsel werden als wertvolle Dressurlektion angesehen, der spanische Schritt als Zirkustrick der nichts in einer Dressurprüfung zu suchen hat. Dabei wäre es ursprünglich genau andersherum gewesen!
Der französische Zirkusreiter François Baucher präsentierte im Pariser Zirkus erstmals mit einem Pferd Eintempiwechsel, weil er dem Publikum etwas Neues zeigen wollte. Hierfür erntete er auch Kritik – zu weit weg von der Natur hiess es, auch wenn die Eintempiwechsel ganz hübsch anzusehen seien. Fazit: Den Ursprung von Eintempiwechseln finden wir im Zirkus!
Ganz anders sieht es beim Spanischen Schritt aus. Im Gegensatz zu Eintempiwechseln finden wir den Spanischen Schritt durchaus im natürlichen Bewegungsrepertoire des Pferdes. Das typische Beispiel wäre ein Hengst, der aus Imponiergehabe ordentlich mit seinem Vorderbein ausholt. Wir können diese natürliche Bewegung des Pferdes in Form des Spanischen Schritts nutzen und damit die Balance des Pferdes, die koordinativen Fähigkeiten und die Bewegungsfreiheit der Schulter fördern. Dabei geht es natürlich nicht um möglichst spektakuläre Tritte, sondern um eine konzentrierte und saubere Ausführung ohne Hektik und Taktfehler.
Habt ihr euren Pferden den Spanischen Schritt auch beigebracht? Postet doch mal ein Bild. Und freut euch, dass euer Pferd eine anspruchsvolle Dressurlektion beherrscht und lasst euch nicht einreden, das sei alberne Zirkushampelei! 
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Herzlich Willkommen Cristy!

15/4/2022

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Cristy bleibt für 2 Monate bei mir in Ausbildung
Vor einigen Tagen ist die hübsche Tennessee Walker-Stute Cristy bei mir eingezogen. Ihre Besitzerin Andrea Schneider gibt mir die sieben jährige Stute für zwei Monate in Ausbildung. Andrea züchtet Tennessee Walker auf ihrer SAM's Heaven Ranch in Vilters. Ich danke Andrea vielmals für das Vertrauen und freue mich darauf, mit einem Tennessee Walker zu arbeiten, das ist für mich etwas ganz Neues.  
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Kursprogramm 2022: Von klassischem Reiten bis Freiheitsdressur

4/2/2022

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Impressionen aus vergangenen Kursen bei mir in Cazis: Von Reiten nach Grundsätzen der klassischen Dressur über Handarbeit bis Bodenarbeit und Scheutraining: Ich hole jedes Pferd-Mensch-Paar dort ab, wo ihr gerade steht.
Das Kurspgrogramm für 2022 ist nun fertiggestellt. Wirklich schön, was für eine breite Palette an Kursen ich inzwischen bei mir in Cazis anbieten kann! Auch dieses Jahr habe ich neben meinen eigenen Kursen wieder Kurse mit externen Reitlehrern im Programm:

Wochenendkurse nach Grundsätzen der klassischen Dressur: Gina Henny
  • 2. und 3. April 2022
  • 30. April und 1. Mai 2022
  • 25. und 26. Juni 2022
  • 20. und 21. August 2022
  • 17. und 18. September 2022
  • 15. und 16. Oktober 2022

2-Tageskurse mit Dominik Riener (Schwerpunkt klassische Dressur und Damensattelreiten)
  • 11. und 12. Juni 2022
  • 8. und 9. August 2022
  • 1. und 2. Oktober 2022

2-Tageskurse mit Matthias Einzinger (Schwerpunkt klassische Dressur)
  • 24. und 25. März 2022
  • 19. und 20. Mai 2022

Kurs Freiheitsdressur und Zirkuslektionen mit Monika Studer
  • 24. und 25. September 2022

Der andere Weg mit Pferden zu arbeiten, Therapeutin und Reitlehrerin gemeinsam für dein Pferd (Bianca Blaser & Gina Henny)
  • 16. und 17. Juli 2022

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Ausbildungspferd Lord Levente

8/11/2021

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Lord Levente und seine Besitzerin Janine waren nun 2 Jahre lang bei mir in Ausbildung. Als die beiden zu mir kamen war Lord Levente bereits an Zaum und Sattel gewöhnt, kannte das Reitergewicht und war auch schon ein wenig geritten worden. Eine richtige reiterliche Grundausbildung hatte aber noch nicht stattgefunden.
Ich habe Lord Levente als sehr willensstarkes, neugieriges und mutiges Pferd kennen gelernt. Was er aber gar nicht leiden konnte war jegliche Form von Druck. Natürlich setze ich die jungen Pferde nicht unter Druck aber trotzdem war schnell klar, dass Lord Levente eine sehr deutliche Gegenreaktion zeigen würde, wenn er sich zu etwas gezwungen oder missverstanden fühlt.
In der Anfangszeit hat Lord Levente viel Zeit bekommen, sich bei mir in Cazis einzuleben. In Absprache mit Janine haben wir ihm diese Eingewöhnungszeit gegeben, ohne dass der junge Wallach bereits arbeiten musste. Sehr schnell war aber klar, dass Lord Levente abwechslungsreich gefordert werden möchte. War es ihm zu langweilig, hat er höchst kreativ Möglichkeiten zur Unterhaltung gesucht.
Unter dem Sattel hat sich Lord Levente im Laufe der zwei Jahre stetig weiterentwickelt, so dass nun ein sicheres Freizeitpferd mit einer fundierten Grundausbildung aus ihm geworden ist. Nun ist es an Janine zu entscheiden, wie sie ihren jungen Wallach weiter fordern und fördern möchte. Auch Janine selbst hat sich in diesen zwei Jahren als Reiterin weiterentwickelt. Durch einige Unfälle in der Vergangenheit habe ich Janine als sehr vorsichtige Reiterin erlebt, die manchmal Mühe hatte, richtig loszulassen und ihrem jungen Pferd das nötige Vertrauen zu schenken, um weiter zu kommen. Diesen Knopf konnten wir zusammen lösen. Janine sagt, dass sie sich jetzt mit ihrem Pferd sowohl im Gelände als auch auf dem Reitplatz sehr sicher und wohl fühlt. Nun ist der Moment für die beiden gekommen, auf eigenen Beinen zu stehen. 
Ich wünsche Janine und Lord Levente alles Gute auf ihrem gemeinsamen Weg und freue mich, die beiden in meinen Reitkursen wieder zu sehen. 
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Lord Levente mit Janine bei der Arbeit. Wie schön er sich trägt! Und Janine kann ihm entspannt die Zügel geben und fühlt sich sichtlich wohl! Sommer 2021
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Lord Levente vor zwei Jahren, zu Beginn seiner Ausbildungszeit bei mir. Wie man sieht war damals noch nichts an ihm dran, ein schlacksiger junger Wallach war er:-)
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Sommer 2021: Lord Levente und Janine
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Lord Levente und Janine im Freiheitsdressurkurs mit Monika Studer. Früh übt sich, wer mal frei mit seiner Besitzerin arbeiten möchte;-)
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Auch das ist wichtig für Janine: Lord Levente ist auch im Umgang mit Janines Kindern eine absolute Lebensversicherung!
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Auf Wiedersehen, 2021

3/11/2021

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Das Jahr ist zwar noch nicht um, das Kursjahr mit meinen Reitschülerinnen zusammen aber schon. Somit fühlt sich dies nun wie ein erster Jahresabschluss an. So viele schöne Erlebnisse in meinen eigenen Kursen und zusammen mit den externen Trainern liegen nun hinter uns. Über alle diese Erlebnisse gibt es Berichte in der Rubrik News, welche im Laufe der Jahre einen ansehnlichen Umfang bekommen hat. Ich picke mir für diesen Kurzbericht ein Highlight heraus: Dieses Jahr durfte Nici zum ersten Mal auf ihren Sueno aufsitzen. Ein ganz besonderer Moment für Nici! Für mich auch, schliesslich ist Sueno ein Fohlen aus meinem Hengst Islote und meiner Stute Isla. Natürlich fühle ich mich ihm sehr verbunden! Eine wunderschöne gemeinsame Zeit nimmt hier ihren Anfang. 
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Der junge Sueno mit seiner Besitzerin Nici in Vorbereitung für das erste Aufsitzen. Wir haben uns zusammen in vielen kleinen Schritten vorbereitet...
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... damit das erste Aufsitzen für Sueno überhaupt keine grosse Sacht ist. So soll es sein: Besitzerin freut sich, Pferd ist entspannt.
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Dominik Riener bei mir in Cazis

20/10/2021

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Dieses Jahr ist Dominik Riener zweimal auf meinen Hof in Cazis zu Gast. Ich habe ihn mit dem Gedanken, meine Reiterei im Damensattel zu verfeinern, eingeladen. Dominik ist ein ausgewiesener Spezialist für die Reiterei im Damensattel! 
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Mein PRE Hengst Islote arbeitet auch unter dem Damensattel gut mit.
Sehr schnell wurde deutlich, dass Dominik eigentlich in allen Sparten der klassischen Reiterei fundiertes Wissen und Können mitbringt. Seine Trainingsansätze und deren Umsetzung klappte bei allen Reiterinnen und Pferden sehr gut; Dominik Riener versteht es, jedes Pferde-Mensch-Paar schnell richtig einzuschätzen und das Paar seinem Ausbildungsstand entsprechend zu fördern. 
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Sarati der seit 2018 zusammen mit seiner Besitzerin Sara bei mir in Pension und Ausbildung ist, hat sich in diesem drei Jahren enorm entwickelt. Aus dem Schmalhans ist ein properer Haflinger geworden! Im Vergleich zu älteren Bildern fällt die körperliche Entwicklung stark auf. Dass er auch mental erwachsener geworden ist, sieht man auf Bildern natürlich nicht, ist aber so;-)
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Auch Janine mit ihrem Lord Levente hat es sich nicht entgehen lassen, von Dominik Rieners Reitunterricht zu profitieren. Dieses Paar entwickelt sich toll. Lord Levente hat sich zu einem sicheren und verlässlichen Freitzeitpartner entwickelt. Luft nach oben gibt es natürlich immer, aber man nimmt sich für alles Zeit.
Dominik Rieners Leitsätze "So wenig wie möglich, so viel wie nötig" oder "Gewalt fängt da an wo Wissen aufhört" sind nicht nur leere Worthülsen. Dominik Riener hat selbst seinen Weg von einer durch Leistungsdruck und rohem Umgang geprägten Sportreiterei zur feinen klassischen Dressur gefunden. Nun gibt er gekonnt sein gewonnenes Wissen und seine Fähigkeiten weiter. 
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Isla und Bianca, mit leichtem Regenbogen im Hingergrund. Isla's sensibles und feines Gemüt und Biancas sichere und einfühlsame Reiterei passen einfach perfekt zusammen! Dominik Riener versteht es, auch auf ein so sensibles Pferd und seine Reiterin perfekt einzugehen.
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Mit Motivation, Disziplin, Freude und ein bisschen Sitzleder geht alles

25/6/2021

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Im Jahr 2018 habe ich angefangen, wieder 2-Tages-Kurse anzubieten; und zwar mehrmals pro Jahr. Wer mit seinem Pferd "dranbleiben" möchte, hat so die Möglichkeit, intensiv mit mir zusammen zu arbeiten. Natürlich kann man bei mir auch normale Reitstunden mit dem eigenen Pferd buchen, aber so ein 2-Tages-Kurs bietet in Punkto Lernerfahrungen schon eine ganze Menge. 
Nun hole ich mal etwas aus: Ob man es glaubt oder nicht, aber auch ich lese mich ab und zu kreuz und quer durch's Internet. Manchmal stört es mich, dass das Reiten oft nur noch mit Spiel und Spass verbunden wird. Natürlich sollen Pferd und Mensch Freude am Zusammensein und zusammen arbeiten haben. Aber das allein kann niemals zu feinem Reiten und einem sensiblen Umgang mit dem Pferd führen. Wer fein und sensibel reiten möchte braucht hierfür ein gut ausgebildetes Pferd. Aber auch das beste Pferd lässt sich früher oder später nicht mehr fein reiten, wenn die Fähigkeiten des Reites nicht vorhanden sind. Mit einfach nur Freude am Pferd haben ist es nicht getan! Ein guter Reiter muss mental bei sich sein und ein Körpergefühl entwickeln, wie es sonst in keiner anderen Sportart nötig ist. Sich selbst im geforderten hohen Mass zu schulen braucht Disziplin. Reiten lernen ist zeitintensiv und manchmal kann es auch frustierend sein, wenn man das Gefühl hat, irgendwie stehen zu bleiben. In solchen Situationen heisst es dran bleiben und Sitzleder beweisen! Schliesslich tun wir das alles nicht nur für uns sondern für unsere Pferde! Also: Solltet ihr mal frustriert sein weil das Reiten einfach nicht so richtig klappen will: Dran bleiben! Und bereit sein zu lernen. Selbstkritisch sein. Die Gedanken bei der Sache haben. Disziplin und Sitzleder beweisen. Der Lohn dafür wird ein zufriedenes Pferd und zu guter letzt die Freude an der Leichtigkeit des Reitens sein. 

Und nun zurück zu meinen Kursen an welchen einige Reiterinnen schon mehrere Jahre teilnehmen (eben mit Motivation, Disziplin und Sitzleder;-). 

Sara hat mit ihrem Sarati neben der Reiterei nun auch die Handarbeit für sich entdeckt. Der Haflingerwallach liebt die Abwechslung zum Reiten und für Sara ist diese neue Arbeit mit dem Pferd Gold wert für das weitere schulen einer feinen, abgestimmten Hilfengebung.
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Sara und Sarati bei der Handarbeit. Die Seitengänge beginnen nun zu funktionieren. Die Hilfengebung in der Handarbeit ist im Grundsatz dieselbe wie beim Reiten, trotzdem muss man sich natürlich neu sortieren wenn man am Boden läuft und nicht auf dem Pferd sitzt!
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Nur weil niemand drauf sitzt heisst es noch lange nicht, dass die Arbeit nicht fordernd ist. Sarati geniesst seine Pause:-)
Claudia und Zaheeda haben bei mir letztes Jahr ihre ersten Gehversuche in der Handarbeit gemacht. Inzwischen ist schon einiges vorhanden! Damit die Arbeit für Zaheeda abwechslungsreich bleibt, hat Claudia noch zusätzlich mit der Langzügelarbeit begonnen. Es ist wirklich schön mit anzusehen, wie sehr sich Zaheeda bemüht und gut mitarbeitet. Zaheeda ist von Natur aus kein Workaholic und eher ein ruhiges, gemütliches Pferd. Umso schöner ist es, dass sie so viel Freude an Hand- und Langzügelarbeit hat. 
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Zaheeda im Konter-Travers. Schön, wie toll sie sich selber trägt!
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Traversalen im Schritt und Trab klappen auch schon.
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Die Langzügelarbeit kann als Krönung der Ausbildung bezeichnet werden. Zaheeda ist eigentlich noch nicht weit genug ausgebildet, um das ganze Spektrum der Langzügelarbeit voll ausnutzen zu können. Trotzdem macht sie gut mit, auch wenn im Vergleich zur Handarbeit noch nicht dieselben Lektionen abgefragt werden können. Aber daran möchte Claudia weiter arbeiten.
Mit Isla und Bianca bin ich sehr zufrieden! Die beiden haben einen sehr guten Draht zueinander. Für Isla, welche viel "Go" mitbringt und gleichzeitig unheimlich sensibel ist, ist das Grundvertrauen in ihre Reiterin zentral. Isla kann sehr schnell gestresst reagieren. Bei diesem Pferd ist es wichtig, sehr konzentriert, sensibel und zielgerichtet zu arbeiten. Bianca setzt dies sehr gut um und die Harmonie zwischen den beiden wächst, je länger sie sich kennen und Zeit miteinander verbringen. 
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Isla und Bianca in einer Schritttraversale. Isla arbeitet immer motiviert mit und schätzt ihre sensible und einfühlsame Reiterin sehr.
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Isla zu reiten ist nicht ganz einfach. Bianca muss in jeder Situation ruhig und einfühlsam reagieren, ansonsten kann sich dieses hochsensible Pferd ziemlich hochdrehen. Hinter der Leichtigkeit und Ruhe, die zwischen den beiden herrscht, steckt eine Menge Arbeit!
Martina und Seniada gehören seit Jahren zum Inventar. Seniada's Thema ist immer, sich loszulassen, sich selbst zu tragen und ihre Hinterbeine zu spüren und korrekt einzusetzen. Auch Seniada ist ein hochsensibles Pferd welches gleichzeitig mit körperlichen Baustellen zu kämpfen hat. Auch bei diesem Pferd heisst es dran bleiben, dran bleiben, dran bleiben! 
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Seniada tendiert zu einer steifen Hinterhand. Das Renvers tut der Stute richtig gut!
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Seniadas Galopp verbessert sich laufend.
Im Team "Lord Levente" hat sich etwas getan: Neu dabei ist nun auch Petra, Lord Levente's Reitbeteiligung! 
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Nanu, wer sitzt den da auf meinem Rücken? Lord Levente's Reitbeteiligung Petra.
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Petra reitet schon seit einigen Jahren. Trotzdem gibt es einige Lücken in ihrer Reiterei, die wir noch schulen müssen. Petra ist bereit, diesen langsamen, sauberen Weg zu gehen und ihren Reitersitz solide aufzubauen. Solche Leute sind bei mir immer willkommen!
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Lord Levente's Besitzerin Janine hat sich den Kurs mit ihrer Reitbeteiligung Petra geteilt. Janine ist gut unterwegs mit ihrem Lord Levente! Die saubere Grundausbildung des Pferdes und die regelmässigen Reitstunden zeigen ein schönes Ergebnis.
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Darf es auch mal Freiheitsdressur sein?

16/6/2021

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Wer mich kennt, weiss, dass ich meine Pferde überwiegend unter dem Sattel fördere. Allerdings kann man auch am Boden schöne Sachen erarbeiten, und ich finde es toll, gemeinsam mit meinen Pferden neue Dinge zu lernen und zu entdecken. Ich freute mich deswegen sehr, dass ich meine langjährige Freundin Monika Studer Anfang Mai für einen Wochenendkurs zum Thema Freiheitsdressur und Zirkuslektionen gewinnen konnte. Monika entdeckte gemeinsam mit ihrem Friesenwallach Sytse vor fast acht Jahren ihre Leidenschaft für die Freiheitsdressur. Nach ersten Selbstversuchen nahm sie mit Sytse und später auch mit ihrem Lusitanowallach Fino jahrelang Unterricht und besuchte diverse Kurse, insbesondere bei Niklaus Muntwyler, Christophe Hasta Luego und Susanne Lohas. Seit rund drei Jahren arbeitet sie gelegentlich auch mit «fremden» Pferden, und so nutzte ich die Gelegenheit, meine frühere Reitschülerin, die heute am anderen Ende der Schweiz wohnt, für einen Wochenendkurs nach Cazis zu holen.
Die Vorkenntnisse der Kursteilnehmerinnen und ihrer Pferde war ebenso unterschiedlich wie die Temperamente der Pferde und der Menschen. Monika legt sehr viel Wert auf eine solide Basis, die allerdings nicht stur nach einem Schema verlaufen soll, sondern individuell ausgestaltet wird. So konnten wir alle von diesem Wochenende nicht nur technische «Werkzeuge» mitnehmen, sondern gemeinsam mit unseren Pferden bereits eine Sprache erarbeiten, die individuell auf uns zugeschnitten ist.
Der Kurs hat Menschen und Pferden grossen Spass gemacht – und wir haben alle Blut geleckt! Der Plan ist, in den nächsten Wochen und Monaten fleissig zu üben und danach gelegentlich wieder einen Tageskurs einzuschieben, um auf der nun gelegten Basis weiterzuarbeiten.
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Eine feine Kommunikation ist für die Freiheitsdressur sehr wichtig. Isla und Bianca haben einen guten Draht zueinander.
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Der Strick bei den ersten Führübungen hilft dem Pferd, seine Aufgabe zu verstehen. Janine und Lord sind aufmerksam bei der Sache, der Strick hängt vorbildlich durch.
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Grace hat verstanden, was Viktoria von ihr möchte. Das freie Folgen vom Hufschlag weg klappt nun auch ohne Strick.
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Auf einer guten Basis kann alles aufgebaut werden. Tanja und Win arbeiten sogar bereits im Galopp frei miteinander.
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Auch von vorne möchten wir das Pferd kontrollieren können. Islote lässt sich aufmerksam von Gina anhalten und schliesslich auch rückwärtsrichten.
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Freiheitsdressur und Zirkuslektionen sind etwas für (fast) jedes Alter. Der dreijährige Sueno achtet konzentriert darauf, was Nici von ihm möchte.
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Fuego kann das Kompliment bereits und soll nun lernen, Kopf und Hals dabei nach vorne zu nehmen. Aufgrund seines Körperbaus fällt ihm diese Lektion sehr schwer, aber Gina hat sie sorgfältig erarbeitet, so dass sie für Fuego eine sinnvolle Gymnastikübung ist. Und er hat Spass daran.
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Neue Lektionen erfordern einen sinnvollen Aufbau. Sarati lernt den Walzer und Sara lernt, wie sie ihm dabei helfen kann.
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Los geht's mit der Kurssaison 2021!

12/4/2021

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Wenn man einen österreichischen Reitlehrer wie Matthias Einzinger zu sich einlädt, hat das nur einen Nachteil: Er kann momentan nicht einreisen:-( Also wie immer: Das beste aus der Situation machen da man sich die Zeit ja sowieso reserviert hat und halt selbst einen Kurs mit den Pferdefrauen durchführen. Und siehe da, obwohl sich alle auf den Kurs mit Matthias gefreut hatten waren die Damen auch ohne Matthias ganz glücklich:-) 
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Beim Reiten sieht man mit konzentriertem Gesicht manchmal etwas streng aus. Es darf aber auch mal ganz lustig sein:-) Bianca und Isla
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Ich hätte nie gedacht, dass meine extreeem sensible Stute Isla sich einer Person so zuwenden kann wie das bei Bianca der Fall ist. Was für eine schöne Situation! Bianca hat so eine Freude an meiner Isla, Isla mag Bianca sehr und arbeitet gern mit ihr zusammen und ich konnte auf diesem Weg eine perfekt geeignete Reitbeteiligung für Isla finden. Eine richtige Win-Win-Win-Situation für uns alle drei:-)
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Nici mit meiner PRE-Stute Faraona
Nici und ich kennen uns nun schon so viele Jahre. Ihr vertraue ich jedes meiner Pferde gerne an. Faraonas konzentriertes und aufmerksames Gesicht zeigt, wie sehr sie sich hier bemüht. 
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Meine Reitschülerin Samina auf Fuego
Samina kommt regelmässig zu mir in den Reitunterricht. Mit Fuego kann Samina ihre reiterlichen Fähigkeiten verbessern und wird ordentlich gefordert. Fuego ist zwar ein gut ausgebildetes Pferd, er ist aber nicht einfach zu reiten. Mit einem solchen Pferd kann eine motivierte und selbstsichere Reiterin wie Samina richtig viel lernen! 
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Sara möchte mit ihrem Sarati etwas Handarbeits-Luft schnuppern
Immer nur reiten ist ja langweilig... meint zumindest Sara:-) Also was könnte man sonst noch tun? Vielleicht mal etwas Handarbeits-Luft schnuppern! Die klassische Handarbeit ist eine durchaus sinnvolle gymnastizierende Arbeit für Pferde und bringt Abwechslung in den Reitpferde-Alltag. Es sieht einfach aus, ist es aber gar nicht! Auch die Handarbeit muss seriös und von Grund auf von Mensch und Pferd erlent werden. Sara und  Sarati haben noch ordentlich was vor sich:-)
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Victoria mit ihrer Quarterstute Grace
Victoria und Grace haben tolle Fortschritte gemacht! Die sensible Stute muss von ihrer Reiterin sicher geführt werden damit sie entspannt laufen kann und weiss, was von ihr verlangt wird. Grace ist inzwischen in der Lage, die Hilfen ihrer Reiterin zu verstehen und entsprechend umzusetzen. Victoria kann sich gut in ihre sensible Stute einfühlen so dass die beiden immer mehr zusammenwachsen. 
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Lord Levente und Janine
Lord Levente ist nun seit gut einem Jahr bei mir in Ausbildung. Der selbstsichere junge Herr und seine Reiterin haben sich schön entwickelt. Janine und Lord Levente sind sowohl im Gelände als auch auf dem Reitplatz sicher unterwegs. Alle drei Grundgangarten klappen gut unter dem Reiter. Trotzdem ist es wichtig, die Basics immer wieder zu repetieren und die Mitarbeit des Pferdes nicht als selbstverständlich hinzunehmen. So schalten wir nach wie vor Einheiten an der Longe mit ein um es Pferd und Reiterin nicht schwieriger als nötig zu machen. Wie sagt man so schön: Wer sich am Anfang der Ausbildung viel Zeit lässt wird später um so schneller vorankommen. 
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Wie Pferde und Menschen sich finden

6/1/2021

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Manchmal finden ein Pferd und ein Mensch auf Wegen zusammen, die man so nicht erahnt hatte. Genau so war es mit meiner Spanierstute Isla und Bianca.
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Isla mit ihrem frisch geborenen Sohn Sueno, Sommer 2018
Bianca ist diplomierte Tierkinesiologin. Ich habe Isla durch Bianca behandeln lassen, da Isla aufgrund ihres geschwächten Imunsystems und ihrer Krebserkrankung, welche sie zum Glück dank einem lokalen tierärtzlichen Eingriff gut überstanden hat, ein schlechtes Wohlbefinden hatte und einfach nicht "so richtig in die Gänge" kam. Hier beginnt die Geschichte von Bianca und Isla.
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Isla, ein Traumpferd! Die Freude, sie zu reiten, steht mir förmlich ins Gesicht geschrieben:-) Auf diesem Bild kann man noch die heilende Wunde am Maul erkennen, wo der Tierarzt ihr Krebsgeschwür entfernt hat. Gottseidank konnte der Tiararzt alles sauber entfernen und es kam zu keinen neuen Wucherungen mehr.
Bianca beschreibt das Kennelernen mit Isla in ihren eigenen Worten: "Als mich Gina im Sommer 2020 kontaktierte, wusste ich noch nicht was auf mich zukommen würde. Die Anfrage an mich war, die Spanierstute Isla therapeutisch zu behandeln. Einige Tage später war ich auf dem Hof und lernte somit Gina, Isla sowie die anderen Pferde mit ihren Besitzern kennen. Isla war eine spezielle Patientin und irgendwie hatten wir einen besonderen Draht zueinander. Der Erfolg der Therapie blieb nicht aus, was mich sehr freute. Von da an war ich vermehrt auf dem Hof und bald fragte mich Gina, ob ich mir vorstellen könnte, als Reitbeteiligung für Isla zu kommen. Aufgrund der Corona Pandemie entschied ich mich nicht sofort, da auch ich nicht wusste, was diese Geschichte noch mit sich bringen würde. Ich wollte sicher sein und nicht nur eine spontane Entscheidung treffen. Das Herz hat jedoch von Anfang an "ja" gesagt. Im Oktober war es dann so weit. Als ich das erste Mal mit Isla auf dem Platz und im Gelände war, fühlte sich alles einfach richtig an. Irgendwie musste wohl alles so sein. Ich bin wahnsinnig glücklich, Gina und Isla getroffen zu haben."

Ich wünsche Isla und Bianca viele schöne Erlebnisse zusammen und freue mich so sehr, für Isla eine so tolle Reitbeteiligung gefunden zu haben. 
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Mit Pferden tanzen   

​Gina Henny • Quadra 17 • 7408 Cazis • [email protected] • 076 523 19 00                                                                                                                                                                                     

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